Pimp your Dungeons & Dragons - Mit der Maxi-Karte

Stephan Hochhaus · December 1, 2021

Nach sicher zwei Jahrzehnten Pause bin ich spät wieder in das Thema Pen-And-Paper Rollenspiele, genauer gesagt Dungeons & Dragons, eingestiegen. Als DM (Dungeon Master) leitet man seine Spielergruppe durch fantastische Welten und düstere Kerker, da ist es nicht immer ganz einfach, allen Beteiligten dasselbe mentale Modell der Umgebung und der eigenen Position darin zu vermitteln. Dann heißt es plötzlich, man sei in eine Falle getreten, aber dann wird argumentiert, man wäre doch niemals in den Raum gegangen, man hätte lediglich von der Türschwelle aus die sechs Meter entfernte Wand auf Geheimgänge untersuchen wollen. Ihr kennt das ja.

Megamat auf dem Spieltisch aus Sicht des Spielleiters

Ganz old-school war ich vor einiger Weile im Rollenspielladen um die Ecke und habe dort eher planlos eine Megamat mitgenommen. Zuhause ausgepackt war ich dann doch etwas geschockt: Mit 120cm Länge bedeckt sie unseren kompletten Spieltisch und wirkt auf den ersten Blick schrecklich aufdringlich und unangemessen.

Nach den ersten Spielrunden kann ich jedoch sagen, dass dies eine der besten Anschaffungen (neben vielen Qualitätsbleistiften) war, um die Spielrunde in die Zitadelle in ewiger Nacht zu führen.

In Kombination mit wasserlöslichen Stiften und einigen Figuren ist es wirklich gut möglich, die Lage der Gewölbe gut zu vermitteln, die Position der Charaktere im Raum und die Attacken im Kampf so festzuhalten, dass niemals unklar ist, wer gerade wo steckt. Darüberhinaus lädt die Unterlage zum Scribbeln ein, was definitiv der Spielatmosphäre dienlich ist.

Megamat im Einsatz mit Figuren und Würfeln

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